
Gropiusstadt bemüht sich um viele soziale Angebote. Schulen, Freizeit- und Senioreneinrichtungen bieten Vieles an. Bei Befragungen stellte sich heraus, dass diese allerdings kaum genutzt werden. Der Grund hierfür ist, dass die Angebote nicht bekannt genug sind. Es findet kein Austausch unter den Schulen, Freizeiteinrichtungen und zwischen Schulen und Freizeiteinrichtungen statt. Ein weiterer Mangel ist die Isolation der Altersgruppen.
Unser Ziel ist es eine Werbungsplattform zu schaffen, welche die bestehenden Angebote (durch Vorführungsmöglichkeiten wie Bühnen) bekannt macht und den Altersgruppen einen Raum bietet um soziale Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
Unser Konzept ist die „Auslagerung“ der Angebote / des Könnens der Schüler aus den Schul-AGs und Freizeiteinrichtungen in die Werbungsplattform, um die Leute in Gropiusstadt zu erreichen. Dies ist gegeben durch die Verortung an einem stark frequentierten Transitweg (Parkweg, welcher den U-Bhf Johannisthaler Chaussee mit dem Wohngebiet um den U-Bhf Lipschitzallee verbindet).
Schülerfirmen sollen die Plattform selbständig verwalten und die Proben bzw. Aufführungen der Einrichtungen koordinieren. Eine Schüler-Radiostation informiert nicht nur Gropiusstadt sondern Berlinweit. Ein von Schülern und Anwohnern betriebenes Café bleibt Anziehungspunkt auch bis in die späten Abendstunden.
Um nicht ein weiteres formelles Angebot mit Eintrittsbarrieren zu schaffen, werden die Bewegungsströme der Passanten subtil eingeleitet und in das Gebäude „eingesponnen“.
In seiner Form soll das Gebäude keine weitere harte Grenze darstellen, sondern sich vielmehr aus der Parklandschaft erheben. Es gibt gezielt Einblicke in die Aktivitäten frei für einen weicheren Übergang von innen nach außen. Es gewährt aber auch blickdichte Bereiche für konzentriertes Proben.